19. August 2022 — 21. Oktober 2022

Susanne Hefti

Detaillierte Infos zur Ausstellung folgen bald. 

Susanne Hefti (*1984, lebt und arbeitet in Winterthur) beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit sozialen und politischen Dimensionen unserer gebauten Umwelt sowie verschiedenen Formen von Wissensproduktion und Wissensordnungen. Ihre Arbeiten verbinden dabei Bild-, Text- und Audioproduktion, Installation und Recherche. Ursprünglich aus der Fotografie kommend, sieht sie sich einem erweiterten Begriff der Dokumentarfotografie verpflichtet. Davon ausgehend bewegt sie sich zwischen verschiedenen Disziplinen und Praktiken, die sie als grundlegend für ihre künstlerische Auseinandersetzung begreift. Die Reflexion der herausfordernden Rollenverknüpfung zwischen künstlerischer Arbeit und forschender Tätigkeit ist ein wichtiger Teil von Susanne Heftis Praxis. Ihre Arbeit ist daher von längerfristigen und tiefgreifenden
Rechercheperioden geprägt, deren Resultate in verschiedenen Formen präsentiert werden (Vorträge, Ausstellungen, Publikationen). Sie ist derzeit Doktorandin am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur gta/ETH Zürich, wo sie über die Auswirkungen der jüngsten populistischen und nationalistischen Machtverschiebungen auf die Architektur in Europa forscht. Im Jahr 2014 veröffentlichte sie ihr erstes Buch Peach im Kehrer Verlag. Ihr zweites Buch Skopje Walkie Talkie über populistische Rauminterventionen in Skopje ist kürzlich bei Spector Books erschienen. Für den kunstkasten wird Susanne Hefti eine ortsspezifische neue Arbeit erstellen. Basierend auf einer Archivrecherche zur Firma Sulzer, möchte sie einen performativen Eingriff vor Ort vornehmen. Weitere Infos: http://susannehefti.com 



Kuratiert von Julia Wolf 



Mit freundlicher Unterstützung von Stadt Winterthur u.a.